Anleitung zum Einsenden von Pflanzenproben

Ist man sich nicht ganz sicher, welcher Schädling oder welche Krankheit die Garten- oder Zimmerpflanzen befallen hat, kann man bei der Gartenakademie Rheinland-Pfalz geschädigte Pflanzen untersuchen lassen. Ob und in welcher Höhe Gebühren hierfür erhoben werden oder ob dieser Service kostenlos angeboten wird, ist am besten vor der Einsendung zu erfragen.
Sollen Pflanzen auf Schädlings- oder Krankheitsbefall untersucht werden, so sind einige Punkte zu berücksichtigen.

Probenahme:

  • Mehrere Pflanzen oder Pflanzenteile (Blätter, Triebstücke) mit typischen Schadsymptomen auswählen.
  • Bei Welke- und Absterbeerscheinungen möglichst den Wurzelballen oder Wurzelteile einsenden.
  • An abgestorbenen oder völlig verfaulten Pflanzenteilen lässt sich meist keine Schadursache mehr feststellen.

Verpackung der Probe
  • Die Pflanzen oder Pflanzenteile frisch in einen Folienbeutel verpacken.
  • Die Probe beschriften (Pflanzenname ggf. Nr.).
  • Keine Feuchtigkeit dazugeben.
  • Werden ganze Pflanzen verschickt, bitte die Wurzel vom Spross trennen und beide Teile getrennt verpacken.
  • Den oder die Folienbeutel in einem gepolsterten Umschlag oder in einem stabilen Karton (Päckchen) versenden.
  • Im Begleitschreiben bitte einige kurze Hinweise zum ersten Auftreten der Schäden mitteilen, die Pflanzenart nennen und die Schadsymptome nochmal kurz beschreiben (z.B. Gelbwerden der Blätter oder Löcher im Blatt oder Welken der Pflanze).
  • Beim Einschicken von Schadtieren (Käfer, Motten etc.) die Tiere bitte in stabile, bruchsichere Gefäße geben. Gut geeignet sind Filmdosen aus Kunststoff.

Absenden der Probe
  • Die gut verpackte Pflanzenprobe sollte zum Wochenanfang an eine der Beratungsstellen abgeschickt werden, so ist gewährleistet, dass die Transportzeiten möglichst gering sind und die Pflanzenteile in frischem Zustand ankommen.






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